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<pre>Dass sich die Portugiesen im Rückspiel überhaupt mit einer solch verzwickten Ausgangslage konfrontiert sehen, ist gewiss auch Alex Telles anzulasten.  <p> Somit ist den Engländern zwar die Schmach erspart geblieben, schon wieder ein Ausscheiden in der Gruppenphase erklären zu müssen; trotzdem hat die Frage, warum die Mannschaft in der Königsklasse zumeist ihr Niveau der Premier-League-Auftritte verfehlt, auch vor dem Achtelfinale gegen Barca nichts an ihrer Aktualität verloren.  <p>  Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich die Westfalen bei ihrem bis dato einzigen Liga-Auswärtsspiel als „Nullinger“ präsentierten; aus dem Umstand, dass die Borussen in Leipzig einen schwarzen Tag erwischten, lässt sich bislang noch kein bedenklicher Trend konstruieren. <p> Da es im Rückspiel gegen Ajax auch nur zu einem 1:1 reichte, reisen die Portugiesen nun mit der schweren Hypothek des Gewinnen Müssens nach München. <p>  Unter seinem neuen Trainer befindet sich der BVB zurück zu alter Stärke, auch wenn es noch nicht in allen Belangen rund läuft.  </pre>


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<pre>Mittwoch, 2August 2018 um 21:00 Uhr in Bern — Champions League Qualifikation Hinspiel, Play-off 2018 — Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Mit dem erfolgreichen Sprung in das Achtelfinale der Champions League konnte der FC Basel in den vergangenen Monaten erneut seinen Ruf als ewige Überraschungsmannschaft untermauern: Nachdem sich die Eidgenossen in den letzten beiden Jahren noch damit begnügten, nach der Winterpause mit etlichen unerschrockenen Auftritten die im internationalen Maßstab nur zweitklassige Europa League aufzumischen, wurde nun in der Königsklasse mit dem FC Liverpool wieder einem richtig großen Kaliber der Garaus gemacht.  <p>  Auch in den sechs Champions League-Qualifikationsspielen mussten die „Ajaciede“ keine Niederlage hinnehmen. <p> Da Chelsea in der Gruppenphase der Saison 2009/10 das Heimspiel gegen Atletico aber mit 4:0 gewonnen hat, lautet die Bilanz in London 1:1. <p>  Dabei steht natürlich bereits vor der DerniÃ¨re fest, dass es in der Rückschau eine ganze Menge aufzuarbeiten geben wird; dass es für Benfica bislang ausschließlich Niederlagen setzte, hat selbstredend gehörig am Stolz des fünffachen Europapokalsiegers der Landesmeister gekratzt.  </pre> 


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<pre> Die Lage spitzt sich langsam, aber sicher zu. Von den 32 in die diesjährige Champions-League-Saison gestarteten Teams sind nur noch acht übrig. Diese werden im anstehenden Viertelfinale, in dem sich fast ausschließlich die CrÃ¨me de la CrÃ¨me des europäischen Vereinsfußballs befindet, naturgemäß halbiert. Die Auslosung im UEFA-Hauptquartier in Nyon (Schweiz) brachte wieder einmal einige Leckerbissen für die Fußballfans.  <p> In der königlichen Gruppenphase hat sich Turin dagegen von Beginn an unbeeindruckt vom Abschied seiner Legenden gezeigt; nachdem Juventus gleich zum Auftakt bei Manchester City gewann, hatte der Aufstieg in das Achtelfinale zu keinem Zeitpunkt infrage gestanden.  <p>  Aus tschechischer Sicht höchst ärgerlich, vor allem, weil nach den ersten 45 Minuten eigentlich nichts auf einen Punktverlust hingedeutet hatte. Schließlich war Viktoria Pilsen zum Pausentee bereits komfortabel mit 2:0 vorangelegen. <p>  Doch auch im heimischen Emirates Stadium benötigt die Wenger-Elf wohl einen richtigen Sahne-Tag, um auch nur den Funken einer Chance zu haben. Nicht umsonst ist der FC Barcelona wettbewerbsübergreifend seit geschlagenen 32 (!) Partien unbesiegt, womit die einstige Bestmarke unter Ex-Coach Pep Guardiola überflügelt wurde. <p>  Der AS Monaco sieht sich jedoch erstmals mit der kniffligen Lage konfrontiert, das Spiel selber machen zu müssen. Bisher beruhte die taktische Auslegung der Monegassen bekanntlich darauf, den Gegner kommen zu lassen und im richtigen Moment eiskalte Konter zu fahren. Gerade in der Gruppenphase oder auch gegen offensivstarke Teams wie den FC Arsenal erwies sich diese taktische Marschroute als Erfolgsrezept.  </pre>


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<pre> Da kommt es natürlich mehr als gelegen, dass nun zumindest die Katerstimmung der vergangenen Wochen etwas verflogen ist.  <p> Manchester United hat im Playoff zur Gruppenphase der Champions League ein vergleichsweise einfaches Los gezogen. Der englische Rekordmeister trifft nicht auf Lazio Rom, ZSKA Moskau oder den AS Monaco, die ebenfalls möglich gewesen wären, sondern auf den belgischen Traditionsverein FC Brügge.   <p> – Jupp Heynckes sah die Potentiale seiner Mannen im Hinspiel noch längst nicht ausgereizt. <p>  Nachdem es unter dem vormaligen spanischen Nationaltrainer zuletzt in sieben Spielen lediglich zu einem Dreier reichte, warf dessen Nachfolger das Ruder sofort wieder herum.  <p> Da dessen Back-up, Taulant Xhaka, verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand, musste Linksverteidiger Raoul Petretta in die Bresche springen. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass den Griechen in der Schlussphase sogar noch das 2:0 gelang.  </pre>


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<pre> In der Gruppenphase warteten mit dem FC Chelsea und Atletico Madrid zwei sehr unangenehme Gegner — doch die Roma sorgte für die bisherige Überraschung des Turniers und setzte sich vor den Londonern mit bloß einer erhaltenen Niederlage als Gruppensieger durch.  <p> Benficas Kader ist im Großen und Ganze derselbe wie jener, der in der Vorsaison noch an Mannschaften wie Basel und ZSKA gescheitert war. Ein motiviertes, auswärtsstarkes Fenerbahce, das keine Leistungsträger verlor, sollte Benfica im Hinspiel vor Probleme stellen können.  <p>  Gegen die „Königsblauen“ waren die Portugiesen jedoch knapp dran an einem Drei-Punkte-Erfolg. Nach nur 13 Minuten bekam der amtierende Meister nach einem Handspiel einen Elfmeter zugesprochen — Ralf Fährmann parierte den darauffolgenden Strafstoß. <p>  Ein Umstand, der für so manchen Italiener dann doch überraschend kam, war doch die Generalprobe wenige Tage zuvor noch ordentlich in die Hose gegangen, als der souveräne Tabellenführer der Serie A gegen das Schlusslicht aus Parma mit 0:1 das Nachsehen hatte. Es sollte beim einmaligen Ausrutscher bleiben, schließlich zeigten die Turiner schonÂ am darauffolgenden Champions League-Abend ein gänzlich anderes Gesicht.  <p> Bei den erfolgsverwöhnten Ukrainern hängen die Trauben aber freilich höher. Ein Scheitern in der CL-Qualifikation würde den Portugiesen schon früh in Erklärungsnot bringen — erst recht, wenn der Gegner Young Boys Bern heißt.  </pre>


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